Diese Frage stellten sich die Kinder der 3. Klasse im Rahmen des Geschichtsunterrichts in HSU und berichten:

Im Vorfeld überlegten wir, wo man eigentlich Informationen über das Leben früher herbekommen könnte. Wir nahmen alte Bücher, Zeugnisse und Stundenpläne unter die Lupe. Tafel, Griffel und Kolbenfüller brachte Frau Schmidt-Wittkowsky mit. Die Klassenzimmereinrichtung konnten wir anhand von Bildern betrachten. In der Chronik von Wurmsham und auf einem privaten Foto von Anna-Lena entdeckten wir das ganz alte Schulhaus und die Neubau- Baustelle von 1958. Auf dem Dachboden des alten Lehrerwohnhauses lagern noch einige alte Landkarten und altertümliche Projektoren.                   

Viele interessante Geschichten erfuhren wir von unseren Großeltern, die wir interviewten. Julians Opa erinnerte sich zum Beispiel an den gemeinsame Schulweg – den alle Kinder zu Fuß zurücklegten. Leas Opa berichtete von der Schulspeisung in den Nachkriegsjahren durch die Amerikaner.

In Gruppen sammelten wir Informationen zu den Regeln und Strafen in der Schule vor 100 Jahren, zum Turnunterricht und zum Tagesablauf. Welche Spiele die Kinder früher in den Pausen spielten, probierten wir selbst aus, ebenso versuchten wir in der alten deutschen Schrift zu schreiben.

In unserem Klassenzimmer entstand ein kleines Museum, das gerne besichtigt werden darf.

Der Blick in die Vergangenheit machte uns deutlich, wie bequem und schön die Schule heute ist.

Wie war es, als Oma zur Schule ging?