Radfahrausbildung in der vierten Klasse

Zu Beginn des Schuljahres stand im Heimat- und Sachunterricht der vierten Klasse die Vorbereitung auf die Radfahrprüfung im Mittelpunkt. Die Schüler lernten die Bedeutung der Verkehrszeichen sowie die wichtigen Verkehrs- und Vorfahrtsregeln kennen.
Weitaus mehr Spaß machte ihnen jedoch die praktische Umsetzung des Erlernten bei den drei Übungseinheiten im Verkehrsgarten der Vilsbiburger Jugendverkehrsschule. Unter der Anleitung von Conny Biesta und Jakob Pross, den beiden Verkehrserziehern der Polizei, fuhren die Kinder in Kleingruppen auf wechselnden Strecken durch das Verkehrsgelände. Ampeln, große Kreuzungen sowie parkende Autos gestalteten die Strecken sehr wirklichkeitsnah und anspruchsvoll. Die beiden Polizisten beobachteten die Fahrten der Schüler und gaben den Kindern anschließend Tipps, wie sie manche – im „echten“ Straßenverkehr möglicherweise lebensgefährliche – Fehler vermeiden können. Außerdem sorgten Frau Biesta und Herr Pross dafür, dass der Spaß mit „Ihren Pauluszellern“ nicht zu kurz kam.
Die ersten beiden Übungseinheiten bei strahlendem Herbstwetter verlangten den Viertklässlern einiges an Konzentration ab; sie fuhren aber in allen Übungsfahrten sehr sicher und souverän. Das Beachten der Vorfahrtsregeln war zwar anfangs nicht leicht, aber spätestens ab der dritten Einheit unterliefen den Kindern nur noch ganz wenige Fehler, was ihnen Mut für die praktische Prüfung machte. So überraschte es nicht, dass alle Kinder sowohl die theoretische als auch die praktische Radfahrprüfung bestanden. Beim Praxisteil schafften es viele Viertklässler sogar, die Strecke völlig fehlerfrei zu meistern.
Am Schluss der Radfahrausbildung stand das „Fahren im Realverkehr“, bei dem die Schüler auf ihren eigenen Rädern auf einer festgelegten Strecke kreuz und quer durch Pauluszell fahren durften. Viele Eltern hatten sich dankenswerterweise als Streckenposten zur Verfügung gestellt und beobachteten zusammen mit Herrn Kreuzinger, Frau Biesta und Herrn Pross die Kinder an den kritischen Punkten der Strecke.
Anschließend wurden die Fahrten der Schüler gemeinsam ausgewertet. Sowohl die Eltern als auch die Verkehrserzieher der Polizei lobten die Kinder für ihre vorbildliche Fahrweise.
Im Anschluss daran erhielten die Viertklässler neben einer Urkunde und einem Wimpel ihre ersehnten Führerscheine ausgehändigt. Fünf Kinder wurden dabei für besonders gute Leistungen mit einem Ehrenwimpel ausgezeichnet.
Im Namen der Klasse bedankten sich Herr Kreuzinger und die beiden Klassensprecher bei den hilfsbereiten Eltern und überreichten den beiden Polizisten zum Dank für die tolle Ausbildung ein kleines Geschenk zum Andenken.
Nun bleibt zu hoffen, dass die frischgebackenen „Fahrradprofis“ auch in der Zukunft mit ihren Rädern – und ihrem Helm – stets aufmerksam und unfallfrei unterwegs sind.

 

Immer diese Radfahrer!