Groß war die Freude bei den Kindern der 4. Klasse, als sie erfuhren, dass sie beim Waldkunstwettbewerb im letzten Jahr den ersten Preis gewonnen hatten. Zusammen mit ihrem Klassleiter Herrn Kreuzinger und Elias Weber, einem Praktikanten, durften sie heuer Anfang November auf Kosten des Landshuter Forstamtes mit dem Bus in den „Weltwald“ in der Nähe von Freising fahren. Dabei wurden sie von Herrn Kleiner, dem zuständigen Förster, begleitet.

Im Weltwald kann man unterschiedliche Bäume aus verschiedenen Erdteilen bewundern, die vor etlichen Jahren in einzelnen Themenbereichen gepflanzt wurden. Die Schülerinnen und Schüler lernten bei ihrem Spaziergang durch die einzelnen Bereiche verschiedene exotische Bäume kennen, von denen die gewaltigen Mammutbäume am beeindruckendsten waren. Der Förster sowie zwei Waldpädagoginnen vermittelten den Kindern viele interessante Informationen.

Im Mittelpunkt des Besuchs im Weltwald standen aber die Walderlebnisspiele, die den Kindern viel Spaß bereiteten. Gleich zu Beginn der Wanderung durften sich alle einen „Waldschatz“ suchen und den anderen vorstellen. Aus diesen „Schätzen“ entstand dann in Gemeinschaftsarbeit ein neues Waldkunstbild.

Beim Spiel „Walddetektive“ galt es, sich möglichst viele Baumarten zu merken und dazu passende Blätter oder Zweige zu suchen. Besonderen Anklang fand bei den Kindern das Spiel „Fledermausjagd“, bei dem ein Kind als „Fledermaus“ mit verbundenen Augen zwei „Nachtfalter“ nur mittels Echolauten fangen musste. Jetzt war höchste Zeit für eine Brotzeitpause am spannend gestalteten Indianerspielplatz. Nachdem alle gestärkt waren, mussten die Kinder beim Spiel „Wolfsrudel“ Teamgeist beweisen, um „im Rudel“ auf Teppichfliesen eine festgelegte Strecke möglichst schnell zu bewältigen.

Vor der Rückfahrt bedankten sich die Viertklässler mit einer riesigen Dankesrakete bei den beiden Waldpädagoginnen und dem Förster für den wunderschönen Vormittag im Weltwald, der leider viel zu schnell zu Ende ging.

Zu Besuch im Weltwald