Im Heimat- und Sachunterricht lernten die Kinder der vierten Klasse den Wasserkreislauf kennen und erfuhren, wie Niederschläge entstehen.

Als Abschluss der Unterrichtseinheit bastelten sie sich einen funktionierenden Wasserkreislauf im Glas, bei dem man gut beobachten kann, wie Regentropfen entstehen.

Wer möchte, kann mit einfachen Mitteln selbst einen kleinen Wasserkreislauf in Gang bringen.

Dazu brauchst man:

• ein großes Glas (Gurkenglas, Einweckglas) und einen kleinen Wasserbehälter (z.B. ein Schnapsglas)

• Kieselsteine, Sand und Gartenerde, eventuell etwas Holzkohle

• eine kleine Pflanze, Steine, Moos, …

• eine durchsichtige Plastikfolie sowie einen Gummiring

Und so funktioniert es:

Zunächst baut man eine „Mini – Erde“ nach: Dazu legt man die Kieselsteine auf dem Boden des Glases aus (und darüber evtl. die Holzkohle, um Fäulnis zu vermeiden). Darauf kommt der Sand, danach die Gartenerde. So bildet man die verschiedenen Erdschichten nach.

Nun setzt man in die Mitte des Glases die Pflanze ein und gießt sie. Dabei sollte man darauf achten, sparsam mit dem Gießwasser zu sein. Neben die Pflanze stellt man den kleinen mit Wasser gefüllten Behälter. Das wirkt wie in der Natur ein Meer, aus dem Wasser verdunstet. Jetzt kann man noch eine „Landschaft“ mit Steinen, Moos etc. gestalten. Zuletzt spannt man die Folie oder die Plastiktüte über die Glasöffnung und sichert sie mit einem Gummiring. Wenn man das Glas in die Sonne.(z.B. auf das Fensterbrett) stellt, kann man bereits nach kurzer Zeit beobachten, wie der Mini – Wasserkreislauf in Gang kommt: Die Sonne verdunstet das Wasser, die Wasserteilchen steigen als Dampf nach oben, bis sie an der Plastikfolie wieder zu sichtbaren Wassertropfen kondensieren und von dort aus wieder nach unten ,,regnen“.

Hurra, wir können es regnen lassen