Das aktuelle Anmeldeformular für das Schuljahr 2020/21 haben Sie per Post erhalten.

 

Organisatorische Vorgaben und Nutzungsbedingungen sind hier einsehen:

Verlängerte Mittagsbetreuung an der Grundschule Pauluszell

Organisatorische Vorgaben und Nutzungsregeln

  1. Der Schulverband organisiert eine verlängerte Mittagsbetreuung.
  2. Der Schulverband stellt für die verlängerte Mittagsbetreuung Räumlichkeiten in der Schule Pauluszell zur Verfügung. Der Träger und die Schulleitung legen gemeinsam fest, ob und inwieweit andere schulische Anlagen (Turnhalle, Sport-, Spielplatz, Werkräume etc.) von der Gruppe mitbenutzt werden können.
  3. Die Mittagsbetreuung wird bei entsprechendem Bedarf montags bis freitags von
    11.30 Uhr bis 16:00 Uhr angeboten. Die Betreuungskräfte haben in dieser Zeit Dienst, bis das letzte Kind abgeholt ist. Während der Ferien ist die Einrichtung geschlossen.
  4. Die verlängerte Mittagsbetreuung umfasst neben der Möglichkeit eines warmen Mittagessens eine Hausaufgabenbetreuung sowie täglich wechselnde Angebote zur musischen, kreativen, sportlichen und sozialen Förderung.
  5. Der Beitrag pro Monat beträgt bei einem Buchungstag in der Woche inklusive Essen für jedes Kind EUR 24,– (=Tagessatz von 6,-€). Grundsätzlich kann dieses Angebot nur für mindestens 2 Tage pro Woche gebucht werden. Die Zahlungspflicht erstreckt sich auf die Monate September bis einschließlich Juli. Sie gilt auch, wenn Teile dieser Monate mit Ferientagen belegt sind, nur Teile der täglichen Betreuungszeit in Anspruch genommen werden oder das Kind wegen Krankheit vorübergehend die verlängerte Mittagsbetreuung nicht besuchen kann. Die Beiträge sind monatlich im Voraus zu entrichten. Ein Lastschriftmandat ist zu erteilen.
  6. Für die Aufnahme in die verlängerte Mittagsbetreuung gelten folgende Kriterien:
  • Die Aufnahme in die Betreuungsangebote erfolgt nach Maßgabe der verfügbaren Plätze.
  • Sind nicht genügend Plätze verfügbar, erfolgt die Auswahl nach folgenden Kriterien:

-> Kinder, deren Vater oder Mutter alleinerziehend und nachmittags berufstätig sind

-> Kinder, deren Erziehungsberechtigte beide nachmittags berufstätig sind

-> Für Kinder der 1. und 2. Jahrgangsstufe stehen prozentual mehr Plätze zur Verfügung.

-> Bei gleicher Dringlichkeitsstufe haben Geschwisterkinder Vorrang.

-> Nicht aufgenommene Kinder werden in eine Vormerkliste aufgenommen.

Die Erziehungsberechtigten sind verpflichtet, bei der Anmeldung Auskünfte zu ihrer Person und der des aufzunehmenden Kindes zu geben und ggf. erforderliche Nachweise zu erbringen.

Spätere Anmeldungen während des laufenden Schuljahres sind nur möglich, wenn freie Plätze vorhanden sind bzw. werden gemäß der Vergabekriterien und der Vormerkliste bearbeitet.

7. Die Aufnahme eines Kindes in die verlängerte Mittagsbetreuung erfolgt durch Schreiben des Schulverbandes. Sie gilt grundsätzlich für ein gesamtes Schuljahr (Monate September bis einschließlich Juli). Die An- und Abmeldung hat schriftlich zu erfolgen. Den Erziehungsberechtigten der angemeldeten Kinder sind die Zulassungsschreiben so bald als möglich zuzusenden.

8. Nach Erhalt des Zulassungsschreibens durch den Schulverband gilt grundsätzlich eine Kündigungsfrist von sechs Monaten zum Ende eines Monats. Bei Platzbelegung im September ist mindestens bis Ende Februar der Beitrag zu zahlen. Bei Platzbelegung im Februar ist der Beitrag bis Ende Juli zu entrichten. Ausnahmen sind grundsätzlich nur bei Wegzug einer Familie oder besonderen Härtefällen möglich.

9. Die Betreuung während der Öffnungszeit erfolgt durch Personal des Schulverbandes.

10. Der/die Schulverbandsvorsitzende bzw. sein Stellvertreter werden ermächtigt, das erforderliche Personal einzustellen.

11. Die Betreuungskräfte organisieren die verlängerte Mittagsbetreuung. Sie sind ermächtigt, in Abstimmung mit der Schulleitung Nutzungsregelungen für den täglichen Betrieb aufzustellen und Vorgaben zur Sicherheit zu treffen.

12. Die verwaltungstechnische Abwicklung zur Einhebung der Monatsbeiträge, der Festsetzung, Auszahlung und Versteuerung der Entlohnungen sowie die Beantragung der staatlichen Förderung werden von der Verwaltungsgemeinschaft Velden vorgenommen. Gleiches gilt für die Annahme der Anmeldungen, Abmeldungen usw.

13. Eine gesonderte Unfall- und Haftpflichtversicherung ist nicht abzuschließen, da eine Deckung über die bestehenden Kommunalversicherungen besteht.

14. Bei Krankheit eines Kindes sind die Betreuungskräfte direkt bzw. die Schul- oder Klassenleitung zu informieren.

15. Die Abholung der Kinder ist von den Eltern oder deren Beauftragten rechtzeitig vorzunehmen. Es werden von Seiten des Schulverbandes keine Busse oder andere Mitfahrgelegenheiten organisiert.

16. Von den Eltern der Kinder wird ein regelmäßiger Kontakt mit dem Personal der Mittagsbetreuung erwartet. Dies gilt vor allem bei Krankheit, eventuellen Problemen usw.

17. Die Schulverbandsversammlung behält sich vor, organisatorische Änderungen zu treffen.

18. Ein Kind kann vom weiteren Besuch der Mittagsbetreuung ausgeschlossen werden, wenn

-> das Kind wiederholt gegen die Regelungen der Gruppe und die Anweisungen der Leiterinnen der Mittagsbetreuung verstößt (s. „Wegweiser“)

-> das Kind aufgrund schwerer Verhaltensstörungen sich oder andere gefährdet, insbesondere, wenn eine heilpädagogische Behandlung angezeigt erscheint,

-> die Personensorgeberechtigten ihren Zahlungsverpflichtungen trotz Mahnung inner-halb der Mahnfrist nicht nachgekommen sind,

-> bei wiederholten schwerwiegenden Verstößen gegen die Nutzungsregeln. Vor dem Ausschluss sind die Personensorgeberechtigten des Kindes zu hören.

19. Sollte die Mindestzahl (derzeit 12 Kinder) zum Erhalt von staatlichen Förderungen nicht erreicht werden, behält sich der Schulverband vor, das Angebot zu Beginn des folgenden Schuljahres nicht mehr anzubieten. Die Entscheidung hierüber trifft die Schulverbandsversammlung nach Möglichkeit bis spätestens 30. Juni eines Jahres.

Velden, 12.03.2020

Schulverband Pauluszell

Neudecker Maria, Schulverbandsvorsitzende